Erstellt von Tanja | |   2026

57. Ruhrschwimmen

Tradition, Teamgeist und jede Menge gute Laune

Es gibt Termine im Vereinskalender, die sind einfach gesetzt – und unser Ruhrschwimmen gehört definitiv dazu. In diesem Jahr hieß es bereits zum 57. Mal: Flossen an, Neopren überstreifen und gemeinsam die Ruhr genießen!

 

Schon am Freitagabend wurde nach der Geräteausgabe kräftig angepackt. Gemeinsam wurde unser Vereinsanhänger beladen, sodass am Sonntagmorgen alles bereitstand. Denn wie immer gilt: Viele helfende Hände sorgen für einen entspannten Start.

Bevor es jedoch überhaupt ins Wasser ging, wartete zunächst die wichtigste Stärkung des Tages auf alle Teilnehmer. Es gab frische Brötchen, – und dazu ganz traditionell – Mett mit Zwiebeln. Schließlich schwimmt es sich mit leicht gefüllten Magen (und guter Laune) gleich viel besser.

Bevor sich die 27 Teilnehmer auf den Weg zum Einstieg am Regattaturm in Hattingen machten, wurde erst zusammen am Zielort der Vereinsanhänger ausgeladen, Bierzeltgarnituren aufgebaut und gleich drei Grills startklar gemacht – einer für Rind und Schwein, einer für Geflügel und selbstverständlich auch einer für vegetarische Köstlichkeiten. Thilo und Toni hatten sogar im Vorfeld den Platz gemäht und damit für eine perfekte Wohlfühlatmosphäre gesorgt. Toni sicherte zusätzlich den Ausstieg mit einem Seil, sodass auch die letzten Meter sicher gemeistert werden konnten.

Am Einstieg angekommen gab es zunächst ein kleines Highlight für unsere Taucherjugend. Gemeinsam mit Tino ging es voller Begeisterung die Bootsrutsche hinunter, bevor anschließend alle Teilnehmer gemeinsam zur traditionellen Ruhrtour aufbrachen.

Ausgestattet mit Neoprenanzügen und Flossen ließen sich die Taucherinnen und Taucher des TSC Langenberg gemütlich von der Strömung bis zur Isenburg treiben. Dank der Flossen war es jederzeit möglich, gezielt in die Bucht zu steuern, um kleine Verschnaufpausen einzulegen oder einfach gemeinsam ein wenig zu plaudern.

Natürlich durfte auch die schwimmende Verpflegungsstation nicht fehlen. Unser Floß war bestens mit gekühlten Getränken ausgestattet und sorgte unterwegs für die notwendige Erfrischung. Toni hatte außerdem sein SUP dabei, dass sich schnell als wahres Multitalent erwies. Einerseits diente es zwischendurch als praktische „Abhänghilfe“, andererseits war es vor allem für unsere jüngste Teilnehmerin Lucy eine willkommene Pauseninsel. Begleitet wurde sie dabei von Heijo, der dafür sorgte, dass auch unsere jüngste Ruhrschwimmerin jede Menge Spaß auf dem Wasser hatte.

Aufgrund der trockenen Wetterlage führte die Ruhr an einigen Stellen etwas weniger Wasser als gewohnt. Das sorgte allerdings höchstens für den einen oder anderen Lacher. Denn wie jedes Jahr funktionierte unsere vereinsinterne Informationskette perfekt. Wer vorne eine flache Stelle entdeckte, rief lautstark: „Poppes hoch!“ – und schon wussten alle Nachfolgenden Bescheid. Dank dieses bewährten Frühwarnsystems kamen sämtliche Teilnehmer trocken… beziehungsweise genau richtig nass, aber vor allem unversehrt am Ziel an.

Währenddessen hielten die am Ziel gebliebenen die Stellung, kümmerten sich um das „Lager“ und bereiteten alles für den gemütlichen Ausklang vor.

Nach der Ankunft wurde gemeinsam gegrillt, erzählt, gelacht und natürlich noch einmal über die schönsten Momente der Tour gesprochen. Genau diese Mischung aus Tradition, Zusammenhalt, guter Organisation und jeder Menge Spaß macht unser Ruhrschwimmen seit inzwischen 57 Jahren zu einem ganz besonderen Vereinsereignis.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer – egal ob beim Packen, Mähen, Grillaufbau, Floßdienst, SUP-Begleitung, Absichern des Ausstiegs oder der Organisation im Hintergrund. Ohne euch wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich.

Wir freuen uns schon jetzt auf das 58. Ruhrschwimmen – und natürlich auf den ersten Ruf: „Poppes hoch!“