Große Tiefen, Kälte, ein Kracher nach dem anderem, Deko- und Nitrox- Tauchgängen, Bier und ganz viel Testosteron. Aber diesen Sommer war es doch sehr anders..
Knapp 20 TSCler verbrachten 1,5 Wochen gemeinsam in Hemmoor. Dabei waren wir über das gesamte Gelände um den Kreidesee verteilt, in Ferienhäusern, Blockhütten und auf dem Campingplatz.
Der erste Morgen begann für uns vom Campingplatz wie die restlichen auch. Wir gingen für ein kollegiales Frühstück ins Ferienhaus von Hafemeister und Högström. Dann begannen auch schon die Tauchgänge- ruhig, häufig in großen Gruppen, geringe Tiefen, angepasst auf Jedermann, einfach sehr entspannt. Nicht selten traf man sich danach zu Spielrunden, stets begleitet von wie einstudiert wirkenden SIX-SEVENs.
Besonders schön zeigte sich in diesem Urlaub, was für ein Erfolg die Jugendarbeit der letzten Jahre war. Nicht nur waren die Tauchgruppen immer durch die Jugend geprägt, sondern es zeigte sich in Hemmoor vor allem der Wille der Jugendlichen weiter zu machen. So meisterten viele mit Bravour ihre ersten Trockentauchgänge, übten das erste Mal Stagehandling, bestritten Scooterkurse oder bestanden ihren DTSA**. In diesem Rahmen möchte ich im Namen der Jugendlichen noch einmal einen besonderen Dank an Gerd-Thomas aussprechen, der einen Großteil der Füllkosten durch eine großzügige Spende für uns übernommen hat.
An einigen Abenden wurde sich dann als Vereinsgemeinschaft bei Pommi Paul oder zum Grillen getroffen. Alle waren willkommen, sodass wir uns auch über die Vereinsgrenzen hinaus mit den Seeteufeln vernetzen konnten.
Vereinsübergreifend konnten auch einige Olaf bei der Abnahme eines DTSA***-Crossovers unterstützen. Wobei wir die Chance hatten vieles nochmal aufzufrischen und beim Unterstützen der Rettungsübung im Trocki auch ordentlich ins Schwitzen kamen.
Neben den Nachttauchgängen, stand zumindest ein Dekotauchgang als Highlight auf dem Programm. Damit auch alles sicher von Statten geht haben sich die Jugendlichen mit Olaf zusammen gesetzt und den Tauchgang vorher durchgerechnet und überlegt ob er mit den zur Verfügung stehenden Tauchflaschen sicher durchführbar ist. So lief am nächsten Tag der Tauchgang problemlos ab und manch einer durfte zum ersten Mal Dekompressionsstopps auf seinem Computer sehen.
Ansonsten vermittelte Olaf noch eher spezielle Tauchtheorie durch seine immer wieder aufkommenden Knotenkunde und durch einen Urinalkondom Lehrgang. Wir sind ja schließlich in Hemmoor...














