Vollgepinkelte Trockentauchanzüge, zugedrehte Urinauslässe, abgeknickte oder schlicht nicht
angeschlossene Pinkelventilschläuche, verrutschte Urinalkondome oder einfach klassisch
am Rödeltisch erleichtern. Und mittendrin – ich. Zarte 18 Jahre alt.
Da meine Katze etwas auf sich warten ließ, starteten der Neuling (Jonny) und der Jüngling
mit gut einer Stunde Verspätung Richtung Hemmoor. Die bereits angekommenen Brian
und Olaf nutzten die Zeit und erledigten den Einkauf. So konnten wir nach Jonnys und
meiner Ankunft direkt losziehen: erst zum Futtern zu Pommi Paul, danach einmal den See
erkunden und Jonny mit den Gegebenheiten vertraut machen.
Nach einem langen, austauschreichen Abend ging es dann am Morgen endlich ins
Wasser: Check-up bei E1, Runtime-Kracher zur Holztreppe, Nachttauchgänge, Scootern,
Stage-Handling – und bei allem stets dabei Olafs neue Insta360°.
Die Oberflächenpausen wurden ebenfalls professionell genutzt: Jonny hielt konsequent
seine Schläfchen ein, während Olaf und Brian keine Gelegenheit ausließen mich zu
veräppeln.
Durch diese vielseitigen Tauchgänge vergingen die Tage wie im Flug, mit der immer
gleichen Tagesordnung: Schlafen, Essen, Tauchen, Schlafen, Essen, Tauchen...
Der Feiertag hielt dann vor allem für Olaf noch eine besondere Überraschung bereit:
Christopher.
Wochenlang hatte Olaf ihm erzählt, wie schade es sei, dass er dieses Jahr nicht dabei
sein könne. Also setzte Christopher sich kurzerhand vier Stunden ins Auto, um für zwei
Tage nochmal in Hemmoor zu tauchen.
Damit war die Generationenaufstellung perfekt: Jeweils einer in den 10ern, 20ern, 30ern,
40ern und 50ern – auch wenn einige davon dem Ende ihrem jeweiligem Jahrzehnt
gefährlich nahe sind;)
Ein weiteres Highlight hielt der Feiertag noch bereit: Brian und ich konnten gemeinsam
unseren 600. beziehungsweise 200. Tauchgang feiern. Und als wäre das nicht genug
gewesen, folgte direkt am nächsten Tag schon das nächste Jubiläum – Jonnys 100.
Tauchgang.
Den letzten Abend verbrachten wir schließlich gemeinsam beim Grillen mit Daniel, Freddy,
Thomas und Co., die über Christi Himmelfahrt ebenfalls in Hemmoor unterwegs waren.
Zwischen Grillgut, Fachsimpelei und den üblichen Geschichten blieb nochmal ordentlich
Zeit für Austausch. Samstagmorgen hieß es dann nur noch packen, saubermachen,
Aufbruch!










